Mit zwei Motorrädern die ganze Welt sehen – so der Plan.

 

Ohne Zeitvorgabe und ohne konkrete Route. Dabei die Kamera mitlaufen lassen und andere die Welt durch unsere Augen und Blickwinkel zeigen.

Sich treiben und inspirieren lassen. Auf die Menschen zugehen, statt dem Reiseführer zu folgen.

 

  

Hans-Peter AnzingerFragen an Hans-Peter ...

wechselt nach 12 Jahren die Seiten von den mediaprofis.net hinter die Kamera

 

• Warum Reisen & Filmen – warum nicht einfach "nur" Reisen?

Das war für uns eigentlich von Anfang an klar. Da wir ja aus heutiger Sicht vorhaben, für den Rest unseres Lebens auf die eine oder andere Weise unterwegs zu sein, war klar, dass wir eine Aufgabe brauchen und wollen. Aufgrund meines beruflichen Backgrounds (Hans-Peter war Gründer und Eigentümer der mediaprofis.net, die jetzt Teil der pro.media geworden sind; Anm. d. Red.) lag es natürlich nahe, dass es etwas mit Filmen/Filmberichten zu tun hat.

 


 • Für welches Equipment habt ihr euch entschieden?

Da hatten wir zeitliches Glück. Einerseits gibt's jetzt von Canon die XF 100/105 Videokamera, die nicht nur klein ist (immerhin muss sie ja am Motorrad mit), sondern die auch die kürzlich angehobenen Broadcast Standards erfüllt (4:2:2 Farbsampling bei mind. 50 Mbit). Die BBC hat sie getestet und für gut befunden. Unser Glück - ein paar Monate früher wäre die Wahl noch auf eine andere Kamera gefallen.

Als Second Unit Kamera - bzw. für den 'filmischeren' Look haben wir uns für die Panasonic GH2 entschieden. Die sieht zwar aus wie ein Fotoakamera (is' sie ja auch), macht aber dank Firmwarehack extrem gute Bilder. Mit dieser Kamera ist es möglich, 110Mbit AVCHD zu filmen, da sind ja eigentlich nur 27Mbit erlaubt - somit sind die Einschränkungen des Codecs so gut wie nicht vorhanden - einen DNXHD/ProRes können wir so getrost zuhause lassen.

Und natürlich eine GoPro Hero3 - kann man ohne überhaupt noch aus dem Haus gehen?


Auf der Audioseite haben wir zwei Richtmikrofone (Rode), 4 Lavaliers und 2 externe Audiorecorder. Auf Funk mussten wir verzichten, da jedes Land andere Funkfrequenzen haben kann.



• Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Harald Nestl?

Ich kenne Harald schon seit vielen Jahren beruflich - er war ja schon vor 12 Jahren, als ich zu AVID gekommen bin, Cutter. Als sich unsere Weltreiseidee konkretisiert hat, haben wir mal über meine Vorstellungen als "reisendes Kamerateam" und seine beruflichen Ziele und Ideen gesprochen. Es war schnell klar, dass wir da ganz auf einer Wellenlänge sind. Für uns ist es natürlich eine große Erleichterung, so einen Partner und Vollprofi in Wien zu haben, damit wir uns ganz aufs Reisen und Filmen konzentrieren können.


• Welche Projekte interessieren dich besonders?

Die, die wir derzeit im Bereich "Projekte" vorstellen, sind alles Projekte, die mich aus heutiger Sicht sehr interessieren. Und an denen möchten wir auch unbedingt arbeiten. Aber ich hab natürlich noch andere Ideen, die so noch nicht niedergeschrieben oder vorbereitet sind. Was mich besonders reizt, sind verschiedene Religionen und welche Rolle sie im alltäglichen Verhalten der Menschen spielen. Nicht, dass ich religiös wäre, im Gegenteil, aber gerade aus unterschiedlichen religiösen Überzeugungen resultieren oft auch recht unterschiedliche Herangehensweisen und Zugänge: angeblich fahren z.B. die Inder ja nur deshalb so schlimm - 'schlimm' aus mitteleuropäischer Sicht - Auto, weil sie an Wiedergeburt glauben ... so etwas möchte ich mir gerne genauer anschauen - und es in Bildern festhalten.

 

Sabine IndingerFragen an Sabine ...

12 Jahre Unternehmens- beratung sind vorerst genug. Zeit für eine Veränderung zur Reisejournalistin



• Worum geht es bei eurer Reise?

Wir wollen die Welt sehen. Das ist für uns persönlich sicher der wichtigste Punkt. Aber wir wollen auch eine Aufgabe haben . Wir wollen anderen die Welt aus unserer Perspektive zeigen, Vorurteile und Missverständnisse abbauen helfen und auch in anderen die Neugier wecken, selbst die Welt ein Stück zu entdecken. Dort, wo persönliche Begegnungen, echter Austausch und Kennenlernen stattfinden, haben Gemeinplätze und Clichés kaum mehr eine Chance. Was zählt, ist dann der einzelne Mensch – und nicht unreflektiert übernommene Vorannahmen über Orte, Länder, Mentalitäten, Hautfarben, religiöse und/oder kulturelle Überzeugungen ...

 

• Warum mit dem Motorrad?

Am Motorrad sind wir "greifbarer" für die Menschen. Das macht das Reiseerlebnis intensiver – und uns ansprechbarer für andere. Wir sind immer mittendrin, haben keinen Karosserie-Schutzwall um uns. Das erleichtert die Kommunikation. Und wir sind jeweils alleine am Motorrad – das macht offener für die Welt und die Eindrücke rund um uns.

 

• Worauf freust du dich bei dieser Reise am meisten?

Auf die Menschen. Und darauf, genug Zeit zu haben. Und darauf, die ganze Welt zu sehen. Und aufs Filmen und Schreiben. Und aufs Motorrad fahren. Eigentlich auf alles …

 

• Was macht dich zur Reisejournalistin?

Die Reise. Und die Freude am Schreiben und Berichten. 

 

• Was ist dein persönliches Lieblingsprojekt?

Momentan lasse ich es noch auf mich zukommen, was mich und uns dann letztlich am meisten interessiert und auf welche Geschichten wir stoßen werden. Aber aus jetziger Sicht finde ich "3 Tage im Leben von …" schon sehr spannend. Gerade, wenn ich an die Dreharbeiten denke. Weil wir da wirklich ganz nah an die Menschen ran müssen. Wir wollen ihn oder sie ja wirklich mindestens 3 Tage rund um die Uhr bei allem, was er oder sie tut, begleiten. Das wird sicher für alle Beteiligten seeeehr intensiv.

 

  

Harald NestlFragen an Harald ...

Unser Produktionsmann in Wien. Der Profi (kennt man, wenn man den Abspann bei vielen Dokus liest ;-)

 

• Wie kam es eigentlich zur Zusammenarbeit mit Hans-Peter und Sabine?

Ich bin immer auf der Suche nach spannenden Projekten und Kooperationen. Und als mir Hans-Peter von seiner Idee erzählt hat, war ich begeistert und sofort bereit, die PostPro und den Vertrieb für die beiden zu übernehmen.

 

• Wie schaut die Zusammenarbeit im Detail aus: die beiden irgendwo in der Welt, du hier in Wien?

Einerseits gibt's die Projekte, die wir gemeinsam entwickelt haben und noch entwickeln werden. Andererseits geht's aber auch darum, jeweils vor Ort den aktuellen Themen, Entwicklungen und interessanten Geschichten auf der Spur zu sein. Das funktioniert in beide Richtungen: entweder die beiden schlagen mir ein lokales, aktuelles Thema/Projekt vor oder aber Kunden, die dank dieser Website ja wissen, wo die beiden gerade sind, kommen auf mich mit einem Thema/Projekt zu. Dank moderner Kommunikationstechnologie ist Entfernung ja relativ geworden - und wir haben sozusagen immer ein Kamerateam "vor Ort", wo auch immer das gerade ist.

 

• Was erwartest du dir von der Zusammenarbeit?

Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam viele spannende Projekte realisieren werden. "Frisches" Material aus anderen Ländern und Kulturen ist immer ein besonderer Kreativitäts-Boost für mich. Darauf freue ich mich schon: mit diesem Material arbeiten zu können und es vielen Menschen zugänglich zu machen.

 

• Welche Projekte möchtest du unbedingt mit den beiden realisieren?

Da bin ich ganz offen. Thematisch bin ich da ja nicht wirklich festgelegt. Aber ich denk' mal am interessantesten sind die Projekte, die wir nicht vorhersehen können. Ich bin mir aber auch sicher, dass sich aus dem Zusammenspiel der beiden vor Ort mit mir und unseren Kunden ganz neue spannende Projekte ergeben werden, die nicht nur uns, sondern hoffentlich auch viele andere Menschen überraschen und begeistern werden.

Wenn du also eine Projektidee hast, bitte einfach bei mir melden (grinst) ...

 

 

Impressum

Sabine Indinger

Hans-Peter Anzinger

Hammerbachstrasse 8

A-4048 Puchenau
Wir sind zwar unterwegs, aber der Briefkasten wird geleert.

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